Akku

Um eine elektrische Zigarette bei Laune zu halten, sind sehr leistungsfähige und zugleich leichte Lithium-Ionen Akkus erforderlich. Denn wer möchte schon eine „E“ dampfen, die im Erscheinungsbild doch eher plump und schwer wie eine Zigarre daherkommt?

 

Um den Dampfvorgang durchzuführen und die Heizwendel (link) aufzuheizen muss kurzfristig verhältnismäßig viel Energie bereitgestellt werden. Zieht der Konsument an seiner Zigarette, wird der Luftdurchfluss von einem Unterdruck-Mikroschalter ertastet. Dieser gibt automatisch den Stromfluss frei. Die Heizwendel glüht, die Verdampfung beginnt. Die besonders langlebigen Lithium-Ionen-Akkus sind für diesen Einsatz in den E-Zigaretten aufgrund der hohen Energiedichte und der Langlebigkeit am besten geeignet. Sie unterliegen keinem Memory-Effekt, den man bei den alten Ni-Ca-Akkus beobachten konnte. Bei diesem Phänomen scheint sich der Akku den Energiebedarf zu „merken“ und nur noch die bei vorangegangenen Entladevorgängen benötigte Energie bereitzustellen.

 

Wie von den Handy-Akkus bekannt - auch dort kommen nunmehr fast ausschließlich Li-Ionen-Akkus zum Einsatz - werden diese am besten in sogenannten Flachladezyklen geladen, d.h., man lässt sie im Idealfall nie ganz leer werden sondern lädt wann immer möglich zur vollen Kapazität auf. Eine Tiefenentladung gilt es dabei zu vermeiden. Man sollte also darauf achten, den Akku nicht gänzlich unbenutzt in der Schublade verschwinden zu lassen. Dem passionierten Dampfer wird dies freilich nicht passieren!

 

Die Stand-By-Zeit und die Betriebsdauer während des Einsatzes sind natürlich von der Nutzungsintensität abhängig. Je mehr gedampft wird, desto eher ist der Akku leer. Dies dürfte einleuchten …

 

Die Schwierigkeit für den Einsteiger ist zu Beginn, die Akkudauer richtig einzuschätzen. In der Regel wird öfter an der „E“ gezogen, als dies bei einer normalen Filterzigarette der Fall ist, da keine runtergebrannte Zigarette das Rauchende anzeigt.

Ein Akku dürfte grob geschätzt jedoch ca. 15 Zigarettenlängen gleichkommen. Für den starken User empfiehlt es sich daher, stets einen geladenen Wechsel-Akku mitzuführen.